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2017-05-23

Die elterlichen (Not-)Lügen

Eltern lügen. Auch meine Eltern haben schon gelogen. Und auch ich lüge. Es hat allerdings nichts mit einer krankhaften Zwangsstörung zu tun, die ein Elternteil dazu treibt, mal eine Lüge auf den Tisch zu packen. Es sind mehr Notlügen. Und ja, die sind durchaus auch mal erlaubt bei uns Eltern.
Hierzu erzähle ich Euch erst einmal zwei Notlügen aus meiner Kindheit, die ich meinen Eltern heute natürlich verzeihe. 😉

FOTO 1 DIE ELTERNLGE.jpg

Als ich klein war, fehlte es mir an nichts. Es gab vielleicht weniger als heute, aber es war mir egal. Doch, wenn es etwas Besonderes gab, dann hatte es immer etwas mit Lebensmitteln zu tun. Ich liebe es, zu essen und zu trinken! Und ein besonderes Getränk war schon zu meiner Kindheit Coca Cola. Es war rar und auch meine Eltern machten es für uns Kinder rar. Die Begründung meiner Mutter war nicht etwa, dass es zu ungesund wäre, sondern, „dass man davon schwarze Füsse bekommen würde.“ Logische Schlussfolgerung war, dass ich weniger Cola getrunken habe.

FOTO 2 DIE ELTERNLGE.jpg

Die zweite Notlüge ist weniger eine Notlüge, als vielmehr eine lustige Anekdote über die Unbekümmertheit meiner Eltern und meiner kindlichen Naivität. Denn auf meine Frage, die ich immer wieder fragte, was denn da im Backofen so vor sich hin schmorte, meinte mein Vater: „Heute gibt es Mietzekatze.“ Ich gebe zu, es war etwas sehr sarkastisch, aber zum einen war es natürlich keine Katze und zum anderen hatte mein Vater schon immer diesen recht schwarzen Humor, den ich übrigens auch geerbt habe. Auf jeden Fall ging ich in meiner Unbekümmertheit in den Kindergarten und als mich die Lehrerin fragte, was es am Vorabend zu essen gab, gab ich ganz beherzt zu, dass wir „eine Katze gegessen haben“.
Der Blick der Lehrerin: Unbezahlbar!
Und meine Eltern sowie ich lachen heute noch über den Vorfall. 😂

FOTO 3 DIE ELTERNLGE.jpg

Heute, wo ich selber Mama sein darf, muss ich jedoch auch sagen, dass man als Elternteil ruhig einmal zu einer Notlüge greifen darf. Wir wissen ja, dass der „Job“ als Mama und/oder Papa wirklich anstrengend sein kann. Gefühlsmässig geht es rauf und runter und man kommt sich in der Tat manchmal so vor wie in einem Karussell. Da hilft ab und an eine kleine Lüge (wie auch ruhig und gelassen den Dingen gegenüber zu treten) über gewisse Trotzphasen hinweg. Zum Beispiel, wenn das Kind mehr auf den Samichlaus (Nikolaus) hört, als auf die eigene Mutter. So geschehen bei Laney und mir: Laney liess sich ihre Haare nicht mehr waschen. Sie schrie wie am Spiess, wenn es darum ging, ihr die Haare zu shampoonieren. Also sagte ihr der Samichlaus (natürlich auf unser elterliches Zutun), dass sie ein Mal in der Woche Haare waschen müsse. Einfach wegen der Hygiene. Und siehe da, seither klappt es wie am Schnürchen, einfach, „weil der Samichlaus es gesagt hat“. Und schliesslich hat der Samichlaus immer recht, denn letztlich bringt er die Geschenke. Zumindest denkt das mein Kind (noch).
Und solange sie das glaubt, lasse ich sie gerne in diesem Glauben.

FOTO 4 DIE ELTERNLGE.jpg

Liebe Laney, solltest Du das einst lesen, verzeihe mir. Aber irgendwann wirst Du mich sicher verstehen! 😊

Anne - 11:03:19 @ BLOG | 4 Kommentare

 

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